Kein Blumentopf in Sindelfingen

Keinen Blumentopf gewonnen in Sindelfingen

 

Fabian Neglein (am Tisch) durfte im Finalfeld der letzten 32 gleich gegen Roman Hybler (dahinter, sitzend) ran

 

In Sindelfingen gewinnt Nicolas Ottermann die "Die Drei Open 2017" in einem spannenden Finale gegen Oliver Ortmann. Die Weingärtner Akteure sind zu diesem Zeitpunkt bereits wieder zu hause. Der geteilte 17. Rang für Xanthos Vlassidis und Fabian Neglein sind die besten Ergebnisse.

Von Samstag bis Sonntag lieferten sich 130 Spielerinnen und Spieler heiße Duelle im Sindelfinger Billardcafé Die Drei. Als besonders scharf erwies sich dabei der Modus von 9er-Gruppen, in denen sich nur die beiden Erstplatzierten für das Finalfeld der letzten 32 qualifizieren konnten. Die fünf angereisten Weingärtner hatten dabei das Glück, alle in verschiedene Gruppen gesetzt zu werden und so nicht gegeneinander antreten zu müssen. Dessen ungeachtet reichte es aber weder für Svenja Heide, Christian Schaber noch Tom Mischner zum Überstehen der Gruppenphase.

Dabei konnte Christian sein Auftaktspiel am Samstag morgen um 9:00 Uhr gewinnen und ließ noch drei weitere Siege folgen. Mit 4 Siegen in 7 Spielen reichte es für ihn dennoch nur zu Platz 4 in seiner Gruppe. Zeitgleich spielte Svenja, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Sie verlor ihr erstes Spiel sowie vier weitere und hatte im Kampf ums Weiterkommen keine Chance. Letzter der drei Frühstarter, d.h. Weingärtner Spieler am Samstag Morgen, war Fabian. Er machte es besser als die zwei Erstgenannten und holte sich mit 5 Siegen aus 7 Partienden den zweiten Platz in seiner Gruppe. Für ihn sollte es also Sonntag gegen 14:00 Uhr weitergehen in der Finalrunde.

Zuvor noch durften sich Xanthos und Tom beweisen, die ihre Plätze am Samstag im 18:00 Uhr Feld gebucht hatten. Unterschiedlicher konnten die Erwartungen der beiden kaum sein. Während es für Xanthos kein anderes Ziel als das Überstehen der Gruppenphase geben konnte, wollte Tom wenigstens eine seiner acht Partien gewinnen. Nett also, dass beide ihre eigenen Anforderungen erfüllen konnten. Xanthos wurde mit nur zwei Niederlagen in 8 Spielen Gruppenzweiter, während Tom mit zwei Siegen quasi 200% lieferte. Nach dem Wie fragt danach niemand, bemerkenswert aber, dass einer seiner beiden unterlegenen Kontrahenten anschließend das Turnier abbrach.

Am Sonntag konnte die Finalrunde erst mit einer mehrstündigen Verspätung starten. Dafür endete sie sowol für Fabian als auch für Xanthos enttäuschend schnell und jeweils eindeutig. Xanthos wurde zuerst von Armin Lesiv auf den 17. Rang verwiesen, auf den ihm dann Fabian nach einem 1:7 gegen Roman Hybler kurze Zeit später folgte.

Spannender war die Partie Steffen Auer (Hintergrund, sitzend) gegen Oliver Ortmann (am Tisch und an der Wand).
Steffen führt 6:3, verliert aber 6:7.

Für alle war es dennoch ein tolles Event. Und wie immer gilt, nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Die nächsten sind dann Pinneberg, Dresden und Pfullingen. Und der Ligabetrieb geht auch bald wieder los. Gelegenheiten genug also, es (noch) besser zu machen.

 
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